Suppen & Eintöpfe

Als ich noch ein Kind war, gab es bei uns regelmäßig meist am Wochenende diesen Suppenklassiker. Ich liebe einfach diese Suppe, da sie so deftig und herzhaft schmeckt. Es ist einfach meine Lieblingssuppe. Ich könnt mich förmlich darin baden. Sie ist nicht nur lecker, Linsen sind gesund! Heute zeige ich euch, wie ich sie von früher kenne und wie sie einfach abgefahren lecker schmeckt. Diese Linsensuppe eignet sich eher als Hauptspeise, da sie wie schon gesagt eher deftig ist. Natürlich kann man, wenn man mag noch ein frisches Bauernbrot mit Butter als Beilage reichen. Ich koche immer gerne auf Vorrat, da man diese Suppe gut einfrieren kann. Dann habt ihr noch ein paar Portionen für die nächsten Tage oder für die Mittagspause übrig. Also fangen wir an.

Eine Linsensuppe ist einfach lecker

Ihr braucht:

  • Linsen ca. 400 Gramm
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stange Lauch
  • 2-3 große Möhren
  • Gemüsebrühe
  • Rindergulasch
  • Mettenden
  • 1 Glas Braten -oder Rinderfond
  • Pfeffer
  • Knollensellerie
  • Petersillie
  • 3-4 Kartoffeln
  • ca 3-4 Liter Wasser
  • Butterschmalz
  • 4-5 Lorbeerblätter

 

Für die Linsensuppe kommt alles in einen Topf

Zu erst schält und schnibbelt ihr die Kartoffeln, Möhren, Knollensellerie in kleine Würfel und stellt diese dann erstmal zur Seite. Am besten in eine kleine Schüssel geben. Das Lauch ebenfalls in kleine Ringe schneiden. Die Zwiebeln halbieren, 2 mal längs und einmal quer schneiden und ebenfalls in eine Schüssel zur Seite stellen. Wenn ihr alles klein geschnibbelt habt, dann ist die gröbste Arbeit erledigt. Jetzt machen wir Feuer unterm Herd.

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Greif dir einen großen Topf und geb ca 3-4 Liter Wasser hinein und gebe die frischen Linsen hinzu. Bitte noch kein Salz hinzugeben. Die Mettenden sind schon salzig, was sich nach Zugabe natürlich auf die Linsensuppe überträgt. Kocht die Linsen ca. 30 Minuten in dem Topf, in dem ihr auch eure Suppe aufbaut.

Das Fleisch und Gemüse für die Linsensuppe anbraten

Für das Rindfleisch nehmt ihr euch nun einen zweiten Topf oder eine ausreichend große Pfanne. Bedenke, dass hier sowohl das Fleisch als auch das Gemüse Platz finden sollte. Gebt ca. 1 1/2 Esslöffel Butterschmalz in die Pfanne oder den Topf und geb das Rindfleisch hinzu. Sollte beim Braten Flüssigkeit heraustreten, dann könnt ihr sie abfangen. Einfach das Fleisch über ein Sieb kippen und wieder in die Pfanne zurückgeben. Die Flüssigkeit könnt ihr in die Suppe geben, so dass diese noch mal Geschmack bekommt. Wiederhole den Vorgang so lange, bis keine Flüssigkeit mehr aus dem Fleisch heraustritt. Wenn das Fleisch von außen nun angebräunt ist, kannst du das Gemüse zu den Linsen hinzugeben.

linsensuppe-gemüse

Die Kartoffeln bitte nicht mit anbraten, sondern – natürlich – zu den Linsen geben. Dünstet das Gemüse mit dem Rindfleisch an und gebt es anschließend zu den Linsen hinzu. Fülle ab und an Wasser nach, je nach dem wie viel davon verkocht ist und achte auf ein gutes Verhältnis zwischen Einlage und Flüssigkeit. Die Mettenden können jetzt auch rein, sowie der Braten -oder Rinderfond. Also du kannst jetzt eigentlich alles zu den Linsen geben, was du noch an Zutaten hast. Schmeck die Suppe nun langsam ab und würze sie.

Taste dich langsam an den Geschmack heran, den du haben willst und wenn es passt, lass die Suppe auf mittlerer Hitze eine weitere Stunde vor sich hin köcheln. Da ich alle Zutaten meide, die Glutamat enthalten kaufe ich immer die Bio Gemüsebrühe von Maggi. Die ist laut Etikett von so einem Zeug befreit.

Und Fertig! Sie kann serviert werden. Am allerbesten schmeckt sie, wenn die Linsensuppe noch eine Nacht durchziehen kann. Dann gehts in deinem Gaumen richtig ab. Jetzt wünsch ich guten Appetit und lass einen Kommentar da, wenn es dir geschmeckt hat.

linsensuppe-fertig

Wusstet ihr schon?

Wenn wir Linsen essen, dann essen wir im Grunde genommen die Samen einer Pflanze, die zu den Schmetterlingsblütlern gehört.Und damit hört es auch schon auf mit der Botanik. Linsen galten früher als ein „arme Leute“ Essen, da sie günstig und leicht im Anbau waren. Zu dem erscheinen sie in unterschiedlichen Farben und Formen und sind daher sehr vielfälltig. Aber warum sind sie für uns so interessant? Linsen sind sehr eiweißhaltig und fördern daher die Fettverbrennung. Der Ballaststoffanteil ist ebenfalls hoch und sie besitzen komplexe Kohlenhydrate, so dass die Insulinproduktion im Vergleich zu einfachen Kohlenhydraten relativ langsam in Fahrt kommt. Das bedeutet also: Sie machen lange satt und sorgen für einen gemäßigten Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dies ist gerade für Diabetiker eine Eigenschaft, die nicht unwesentlich ist.

Linsen-sind-gesund

Herz und Kreislauf werden durch Linsen gefördert

Die positiven Eigenschaften der Linsen wirken sich auch auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Sie senken den Cholesterinspiegel im Blut und wirken somit einer Verstopfung der Arterien entgegen, welche durch Ablagerung von Blutfetten entsteht. Durch die enthaltene Folsäure trägt die Linse zu Verringerung des Homocysteinspiegel bei.

Es lohnt sich also, ab und an die Linse auf die Speisekarte zu nehmen und sie zu snacken.

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