Smoothies

Einige von euch wissen sicherlich, wie schwer es sein kann sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Jeden Tag alle nötigen Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen, die der Körper braucht. Ich bin auf das Thema Weizengras eigentlich eher zufällig gestoßen und wusste bis dato gar nicht, was das ist. Ok, der Name allein lies schon so einiges vermuten aber nachrecherchieren war trotzdem angesagt. Es gibt ja so einige „Wunderpülverchen“ auf dem Markt, die ich selbst alle gar nicht kenne. Als Jugendlicher habe ich mal Basica genommen, was ich dann aber wieder sein gelassen habe. Das was ich allerdings bei dem Weizengras interessant finde ist, dass es laut dem Hersteller zu 100 Prozent ein reines deutsches Bio-Produkt ist. Jedenfalls bei dem, was ich mir gekauft habe. Was ich auch wichtig finde ist, dass die Inhaltsstoffe, also Vitamine und Spurenelemente nicht zugesetzt werden, sondern von Natur aus im Weizengras enthalten sind. Ich habe mir gedacht, dass ich es mal versuchen werde. Das Ding war nur, dass ich versehentlich direkt ein Kilo gekauft habe und mich mit der Menge dezent vertan habe. Die Masse sollte mich aber nicht abschrecken. Seid mehr als zwei Wochen trinke ich nun morgens und abends einen Teelöffel von diesem grünen Zeug.

Was ist Weizengras eigentlich?

Weizengras. Das sind die jungen Triebe des Weizen. Bei einer Wuchshöhe von 10 bis 15 Zentimetern hat das Weizengras seinen höchsten Nährstoffgehalt. Aus diesem Grund kann das Gras zu diesem Zeitpunkt geerntet werden, wenn ihr es selber anbauen wollt. Es soll wohl eine eigene Saftpresse dazu geben, die ich mir bisher aber nicht angeguckt habe. Wie gesagt. Ich checke das Pulver im Selbstversuch aus.

Wie gesund ist Weizengras denn?

Ich liebe gesundes Essen! Daher bin ich ja auch so neugierig auf dieses Weizengras geworden. Es soll ja eine wahre Wunderwaffe gegen alle erdenklichen Krankheiten sein und dank seiner Inhaltsstoffe so einiges an Dingen vorbeugen, die man nicht braucht. Ich versuche es mal objektiv. Das Wichtigste zuerst. Nach meinen Recherchen gibt es noch keine handfeste Studie die belegt, dass Weizengras wirklich heilend oder vorbeugend gegen irgendwelche Krankheiten wirkt, diese verhindert oder wirksam und nachweislich vorbeugt. Erkenntnisse zu Wirkung von Weizengras, die auf irgendwelchen Food oder sonstigen Hersteller-Webseiten angepriesen werden, ignoriere ich erstmal. Aber trotzdem. Ich finde keine Studie, welche die positiven Eigenschaften nach dem dauerhaften Verzehr von Weizengras aufzeigen. Also versuche ich mir etwas anders zu helfen und schaue mir mal die enthaltenen Vitamine an und versuche mal ein Bild davon zu erzeugen, wie sie wirken.

Weizengras enthält ziemlich viel Chlorophyll. Dieser hauptsächlich in grünen Pflanzen enthaltene Stoff soll dabei helfen Schwermetalle oder krebserregende Stoffe aus dem Körper zu befördern und ihn beim Entschlacken unterstützen. Chlorophyll ist gut gegen Krebs und soll diesen vorbeugen. Das besagt jedenfalls diese Studie in der herausgefunden wurde, dass dieser Pflanzenstoff 10 mal effektiver gegen Darmkrebs wirkt, als das zur Darmkrebsbekämpfung eingesetzte Medikament. Darüber hinaus fördert Chlorophyll die Blutbildung, was zu einer höheren Sauerstoffsätigung im Blut des Körpers führt. Heisst also, dass die Quali -und die Quantität der roten Blutkörperchen steigt und wir beim Sport bspw. leistungsfähiger sind. Es gab tatsächlich einen Moment in dieser Zeit, wo ich mich wirklich bei dem Gedanken erwischt habe, es könnte eine Verbindung zu diesem Wunderzeug bestehen. Ich spiele Squash und Squash ist anstrengend. Jedenfalls wenn man dem Ball nicht hinterher schauen will. Nach zwei Stunden intensiven Non-Stop Spiel habe ich jedenfalls das Gefühl gehabt, noch mal zwei Stunden spielen zu können. Das klingt leicht übertrieben. Aber vielleicht war es ja das Chlorophyll?? Mahahahagiiisch. Jedenfalls habe ich mich richtig gut gefühlt und kaum Erschöpfungsanzeichen gehabt.

Neben dem Chlorophyll sind noch weitere wichtige Inhaltsstoffe auf der Liste, welche dieses Zeug interessant machen. Ich habe Diese mal in einer Tabelle zusammengefasst, damit ihr nicht so viel lesen müsst und alles auf einem Blick habt.

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Weizengras

Was sind denn eigentlich freie Radikale?

Man liest ja immer wieder was über freie Radikale und dass die irgendwie nicht gut sind. Aber was steckt dahinter? Freie Radikale entstehen aus dem Zellstoffwechsel. Es handelt sich dabei um sehr instabile Moleküle, denen eins fehlt. Ein Elektron. Warum ist das ein Problem? Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens geht es ums Gleichgewicht, welches immer stets hergestellt sein will. Diese Sehnsucht nach diesem fehlenden Elektron ist so groß, dass diese freien Radikale oder Oxidantien über Leichen gehen. Die Suche nach diesem Einen beginnt unmittelbar, nach dem dieses Molekül geboren wird. Das fehlende Elektron wird auch schnell gefunden. Die Oxidantien reissen den nächst gelegenen Zellen (Zellmembranen, Proteinen, DNA) dieses eine Elektron aus ihrer Struktur, was sie dann wieder rum instabil und selbst zu einem freien Radikal macht. Und diese Kette führt sich immer weiter fort. Auf Dauer kann dieser Prozess zu Zellschäden und deren Tod führen oder gar die Zelle so verändern, dass sie bösartig wuchert. Nimmt man nun über die Nahrung viele Antioxidantien auf, so können sich die freien Radikale an deren Elektron bedienen und nicht an den Zellen, die wir unbedingt brauchen. So viel zur Theorie.

Fazit:

Also ich muss sagen, es schmeckt so an sich scheisse. Ich habe es nach dem Auspacken direkt mal mit Milch probiert und es schmeckt mir wirklich nicht gut. Der Geruch erinnert mich stark an das Heu, welches ich meinen Kaninchen damals immer gekauft habe. Ich habe nie gedacht, dass ich das selber mal zu mir nehmen werde. Trotzdem wollte ich nicht gleich aufgeben. Ich habe also etwas experimentiert und habe einen Weg gefunden, wie ich es jedenfalls trinken kann ohne das ich direkt denke, dass mir mal lange Ohren wachsen. Mangosaft ist das Zauberwort. Nehmt einen Teelöffel von diesem Wunderpulver und gebt zur Hälfte Mangosaft drauf. Ich süße noch etwas mit Holunderblütensirup nach. Ein kleiner Schuss reicht. Jetzt wird das gut umgerührt und mit etwas Sprudelwasser aufgegossen. Und fertig ist euer „Hulk-Smoothie“. Man kann sicherlich noch weitere durchaus auch frische Früchte mit rein mixen. Dauert mir morgens aber zu lang, daher schummel ich mit fertigen Saft. Ich muss sagen, es ist so genießbar und schmeckt irgendwie doch ganz ok.

Eine Wirkung hat es auf jeden Fall. Man hat das Gefühl, dass man sich und seinem Körper etwas Gutes tut. Ob es wirklich nachhaltig positiv auf die Gesunheit wirkt kann ich nach den insgesamt 150 Gramm Weizengraspulver noch nicht sagen. Ich werde auf jeden Fall ein Update schreiben, wenn ich die restlichen 850 Gramm getrunken habe. Wer es ausprobieren möchte, der kann sich das Weizengras hier kaufen.

Ich bleibe dran und werde weiter berichten.

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