Rustiklassiker

Leute, wenn ihr mich fragt. Ich liebe selbstgemachte Pizza über alles und ich könnte mich förmlich reinsetzen! Wenn ihr sie genau so sehr liebt wie ich, dann kann ich euch nur dieses Rezept ans Herz legen und euch sagen, dass ihr es wirklich mal ausprobieren solltet. Es schmeckt so mega und das ist eine Tatsache. Pizzateig selber machen ist wirklich ganz einfach und mit diesem Rezept kommt ihr der Pizza eures Italieners schon sehr Nahe behaupte ich jetzt mal. Wie gesagt, ich könnte mich reinsetzen. Checkt eure Zutaten und dann gehts los

Ihr braucht:

  • Mehl
  • Wasser
  • frische Hefe
  • Meersalz
  • Liebe

Für den Belag

  • was ihr mögt und natürlich Käse
  • Tomatensoße

Pizzateig selber machen geht dank der Hefe schnell

Um den Pizzateig selber machen zu können braucht ihr nur 4 Zutaten. Nehmt euch rund 200 ml warmes Wasser und löst etwas weniger als 1/5 des Hefewürfels darin auf. Jetzt gebt ihr Salz in das warme Wasser. Salzt es so lange, bis es wirklich salzig schmeckt. Ja, abschmecken ist leider nötig, damit wir wissen, wie salzig der Pizzateig nachher wird. Also kurz Löffel rein und dann den Salzgehalt checken. Das Wasser sollte wirklich salzig schmecken. Am besten verquirlt ihr alles mit dem Schneebesen. Nun schnappt euch das Mehl. Rührt es zunächst mit dem Schneebesen kräftig in das Wasser rein, so verhindert ihr Klumpen. Wenn sich das Mehl mit dem Wasser verbunden hat gebt ihr die nächste Portion Mehl drauf. Rührt so lange mit dem Schneebesen, bis der Teig zäher wird. Danach wechsel ich meistens zu einem Kuchenspachtel bzw. Kochlöffel und rühre so lange Mehl unter, bis der Teig gummiartig wird und sich beim Rühren vom Rand der Schüssel löst. Jetzt muss er sich ausruhen. Macht ein Küchenhandtuch nass und wringt es gut aus. Legt es über die Schüssel mit eurem Pizzateig und verfrachtet den Teig zugedeckt in den Backofen und lasst ihn auf wirklich unterster Stufe gehen. Ich habe bei diesen Pizzen ca. eine Stunde Gehzeit für den Teig gehabt.

Während der Teig geht, könnt ihr eure Tomatensoße vorbereiten. Nehmt dazu eine Tüte passierte Tomaten und gebt so viel in eine Schüssel, wie ihr braucht. Hier gebe ich auch noch mal eine Prise Salz dazu und schmecke die Tomatensoße mit Oregano und Basilikum ab. Eine kurze Standzeit schadet nicht, so dass die Gewürze in Ruhe durchziehen können. Wenn ihr damit fertig seid, dann könnt ihr euch um euren weiteren Pizzabelag kümmern bzw. ihn vorbereiten.

Den selbstgemachten Pizzateig vollenden

Euer Pizzateig sollte nun schön aufgegangen sein. Bevor ihr ihn aus der Schüssel holt, mehlt eure Arbeitsfläche gut ein und gebt auch einen Schuss in die Schüssel direkt auf den Teig. Anschließend holt ihr den Pizzateig aus der Schüssel und lasst ihn auf eure Arbeitsfläche plumpsen. Er sollte wirklich geschmeidig sein und fluffig. Unter Verwendung von Mehl knetet ihr ihn nun ein paar Mal durch und schneidet ihn anschließend in gleich große Potionen. Diese werden ebenfalls unter der Beigabe von Mehl weiter geknetet. Formt nun runde gleichgroße Mehlkugeln und lasst sie noch mal eine halbe Stunde ruhen.

pizzateig-selber-machen

Nun könnt ihr eure Pizza für das große Backen vorbereiten. Rollt die Mehlkugeln auf die gewünschte Größe dünn aus und bepinselt die Fläche mit Tomatensoße. Bitte nicht zu viel, da sonst alles zu matschig wird. Rieselt anschließend den Gouda bzw. Mozzarella auf den Pizzateig und belegt eure Pizza nun nach belieben. Um die Pizza zu backen benutze ich immer einen Schamott- oder Pizzastein, damit sie wirklich knusprig durchbackt. Warum einen Pizzastein benutzen? Der Pizzastein ist wie der Name schon sagt ein Stein und hat im Gegensatz zu Blech Poren. Der Pizzastein hilft dabei, die Pizza schnell durchzubacken. In der Regel werden Pizzen bei Temperaturen zwischen 300 und 400 Grad kurz gebacken. Diese Temperaturen werden in einem herkömmlichen Ofen nie erreicht, so dass entsprechende Feuchtigkeit aus dem Teig langsamer entweicht. Die Unterseite der Pizza kann auf einem Blech nicht atmen. Daher benutze ich IMMER einen Pizzastein, wenn es Pizza gibt. Der Pizzastein besitzt dank seiner natureigenschaft Poren, welche die Feuchtigkeit aufnehmen. Der Boden wird immer schön knusprig ausgebacken und es ist kein Vergleich zur Blechpizza. Unter diesen Bedingungen braucht eure Pizza bei vorgeheitzten Ofen keine 10 Minuten und sie ist fertig.

Das Finish

Wer mag, kann gerne noch ein Topping drauf legen. Ich habe hier frischen Ruccola mit Parmesan-Flocken verteilt und mit einer Balsamico-Creme garniert. Als Belag habe ich Ziegenkäse genommen. Leute ich sage euch, diese Pizza schmeckt!

selbstgemachte-pizza-3

 

Probiert es aus und wenn euch dies hier gefallen hat, dann lasst mir gerne ein Kommentar oder Like da. Kleiner Tipp: Wenn ihr keinen Schamottstein habt, dann könnt ihr auch runde Pizzableche nutzen. Die Bleche sind löchrig, sodass die Feuchtigkeit aus dem Pizzaboden prima entweichen kann.

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