Hühnersuppe – perfekt gegen Grippe und zum Abnehmen

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So langsam verabschiedet sich – Gott sei Dank – der Winter und es wird wärmer. Trotzdem hat sich mein Sohn noch schnell mit einer Erkältung eingedeckt, so dass unbedingt mal eine leckere Hühnersuppe her musste. Sie schmeckt nicht nur richtig gut, sondern hilft eben auch beim Gesund werden 🙂 Und wer fit ist, für den ist eine Hühnersuppe auch was. Sie eignet sich sehr gut, wenn man auf eine gesunde und bewusste Ernährung achten möchte.

Warum ist Hühnersuppe eigentlich so gesund?

Mal ernsthaft. Eine Hühnersuppe besteht ja nicht aus einer Fülle von Zutaten. Aber wieso ist sie dann trotzdem so gesund und kann bei einer Erkältung helfen? Der Grund dafür ist, dass Hühnersuppe bestimmte weiße Blutkörperchen (Neutrophyle) blockiert, die bei Entzündungen oder viralen Infekten vom Körper ausgeschüttet werden. Diese sind mit verantwortlich, dass im Körper Entzündungsprozesse in Gang gebracht werden. Durch den Verzehr von Hühnersuppe, werden diese gehemmt. Ein weiterer genialer Baustein ist Cystin. Es handelt sich dabei um ein Eiweissstoff, der sich ebenfalls positiv auf Entzündungen auswirkt und hilft dabei, dass Schleimhäute abschwellen. Ein weiterer positiver Helfer ist Zink. Nach meinen Recherchen ist Zink bei einer Erkältung sogar noch besser geeignet als Vitamin C. Und das tolle an Zink ist, dass es in einer Hühnersuppe reichlich vorhanden ist. Wer an hartnäckigen Schnupfen leidet, der sollte eine Hühnersuppe nicht nur essen, sondern kann sie auch durch die Nase inhalieren. Dazu einfach den Kopf unter ein Handtuch stecken und dann die Dämpfe der frisch gekochten Hühnersuppe einatmen. Das regt nicht nur den Appetit an, sondern hilft dabei, dass sich die Nasenschleimhäute beruhigen!

Eine Hühnersuppe passt in jeden Diätplan

Man muss nicht unbedingt erst krank sein, damit man eine Hühnersuppe essen sollte. Wer beispielsweise sich gesund und bewusst ernähren möchte, der kann durchaus eine Hühnersuppe regelmäßig in den Ernährungsplan integrieren. Hühnerfleisch gehört zu den eiweissreichsten Fleischsorten, so dass man hier relativ lange satt ist. Wer auch bei einer Hühnersuppe noch etwas Fett einsparen möchte, der entfernt bei der Zubereitung vorher die Haut.

Hühnersuppe-Rezept: So geht es ganz einfach

Also genug zur Theorie! Ran an die Suppe und an die Kochlöffel. Wichtig ist, wenn du dir die vorgestellten positiven Eigenschaften einer Hühnersuppe zu Nutze machen möchtest, das du die Hühnersuppe selber frisch kochst! Fertige Produkte aus Dosen enthalten oftmals viele Zusatzstoffe, die wir nicht brauchen. Geschmacksverstärker oder sonst irgendwelches Konservierungszeug. Also fangen wir an: zunächst brauchen wir folgendes:
  • 2-3 Hühner oder Suppenhühner
  • 2 Pakete Suppengrün (Knollensellerie, Lauch, Möhren)
  • Salz
  • Pfefferkörner
  • 3 Zwiebeln
  • Nelken
  • Lohrberblätter
Zunächst einmal müsst ihr die Hühner gründlich mit Wasser abwaschen. Wer auf etwas Fett verzichten möchte, der entfernt die Haut der Hühner. Ich entferne darüber hinaus auch immer den Bürzel. In ihm wird ein öliges Sekret gebildet, welches das Tier für die Gefiederpflege benutzt. Das brauche ich nicht unbedingt in der Suppe, da sie sonst etwas tranig schmecken kann. Also ab damit. Im nächsten Schritt zerteilt ihr das Huhn mittig und trennt Beine und Flügel ab. Pro Huhn verwende ich immer 2-3 Liter Wasser, da es sich auch noch beim Kochen reduziert. Wenn eure Hühner nun abgewaschen und zerteilt sind, dann bringt Wasser zum Kochen. Gebt die Hühner, die Lohrberblätter sowie das Salz, die Pfefferkörner und die geviertelten Zwiebeln in die Hühnersuppe rein. Nun lasst ihr das Huhn gute 1 1/2 bis 2 Stunden bei mittlerer Hitze kochen. Beim Kochen wird sich Eiweiß lösen und auf der Oberfläche schwimmen. Das könnt ihr prima mit einer Suppenkelle abschöpfen. Man kann es aber auch drin lassen 🙂 Ich esse sehr gerne die fettreduzierte Version. Wenn ihr also noch etwas Fett einsparen möchtet, dann könnt ihr die Suppe ganz einfach entfetten. Holt das Hühnchen heraus und siebt die Flüssigkeit durch ein Sieb oder Handtuch. Dann stellt ihr alles kalt. So wird das Fett fest und ihr könnt es ganz einfach mit einem Löffel abtragen. Ich mache es aber meistens während des Kochens. Ist nur etwas aufwändiger. Sobald euer Huhn fertig ist, müsst ihr das Fleisch von den Knochen lösen. Pass auf, dass du dir nicht die Pfoten dabei verbrennst. Am besten kurz etwas abkühlen lassen! Schnibbel nun das Suppengrün und geib alles wieder zurück in die Brühe und lass es nochmal eine halbe Stunde kochen. Durch das Gemüse kriegt die Hühnersuppe richtig Power. Wenn du magst, kannst du noch mit etwas Gemüsebrühe würzen. ich benutze immer Bio-Gemüsebrühe ohne Glutamat!

Fazit

Ich persönlich finde das sehr interessant, warum eine Hühnersuppe gerade bei Erkältung so gut sein soll. Wusstest du das? Ich finde, dass man nicht unbedingt krank sein muss, um eine Hühnersuppe zu genießen. Ich bin ein riesen Fan davon und da sie gut zu einer gesunden und bewussten Ernährung passt, steht sie auch regelmäßig auf meinem Ernährungsplan! Meinem Sohn habe ich lauwarme Brühe in ein Gefäss abgefüllt, die er dann mit einem Strohalm bekommen hat. Ich glaube es hat ihm sogar geschmeckt :)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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